Weiche Faktoren erhöhen Umsatz und Gewinn

Fachkräftemangel ist ein großes Thema und dennoch sehen Unternehmen einfach zu, wie Mitarbeiter/-innen zur Konkurrenz abwandern. Dabei gibt es ein einfaches Rezept, um Fluktuation in Identifikation mit dem Unternehmen umzuwandeln: das Erreichen einer hohen Mitarbeiterzufriedenheit durch ein gutes Betriebsklima. Dennoch wird dieses Thema von vielen Unternehmern noch als Luxus- beziehungsweise Schönwetterthema behandelt. Ein Fehler, wie sich oft zu spät herausstellt.

Wer für Geld kommt, geht auch für Geld

Die weltbesten Mitarbeiter/-innen werden den Umsatz eines Unternehmens kaum steigern, wenn das vorherrschende Betriebsklima sie daran hindert. Was die Arbeitszufriedenheit betrifft, wird der Aspekt „Geld“ häufig überschätzt. Wichtig ist natürlich eine angemessene Bezahlung. Für besondere Leistungen reichen oft schon ein Incentive und lobende Worte. Es ist ja allgemein bekannt, dass mehr Geld langfristig kein Motivator ist.

Es sind die emotionalen Aspekte, die die Mitarbeiter/-innen langfristig an das Unternehmen binden. Ein kollegiales Miteinander, ein erfüllender Job sowie Perspektiven für die Zukunft schaffen die emotionale Bindung zum Unternehmen. Im Kern die Faktoren, die das Betriebsklima mit beeinflussen.

Bis zu einem Drittel des Umsatzes hängen vom Betriebsklima ab

Das Betriebsklima gilt als „weicher“ Erfolgsfaktor. Dem entgegen stehen Fluktuationskosten, Abfindungszahlungen und Konfliktbewältigung.

Wussten Sie, dass durchschnittlich 10 bis 15% der Arbeitszeit für Konfliktbewältigung verbraucht werden. Und dass ein Mobbingfall im Durchschnitt bis zu 60.000 Euro Kosten verursacht (Quelle: KPMG Konfliktkostenstudie)?

Die Investition, die ein Unternehmen hingegen zur Förderung des Betriebsklimas einsetzt, ist ein Bruchteil dessen, was im Worst Case auf das Unternehmen zukommt. Apple, Google und Microsoft führen die Liste der wertvollsten Marken an, weil sie erkannt haben, wie wichtig Mitarbeiter/-innen und Teamspirit sind.

Werden zum Beispiel Entscheidungen „von Oben“ ohne Wenn und Aber (nach Gutsherrenart) durchgedrückt, fühlen sich die Menschen wie Schachfiguren; sie blockieren, da sie sich nicht eingebunden fühlen.

Zufriedene Mitarbeiter sind die produktivsten Mitarbeiter

Das Ziel ist es, das Betriebsklima so zu gestalten, dass die Mitarbeiter/-innen zufrieden, motiviert und engagiert ihre Arbeit verrichten. Dass sie in ihrer Diversität wahrgenommen und anerkannt werden und sowohl die verbale als auch die nonverbale Kommunikation als Chance genutzt wird.

Komm-uni-kation hat ein Ziel

In einer Zeit, in der Nachrichten über Smartphones oder Mails übermittelt werden, leidet zwangsläufig die zwischenmenschliche Kommunikation.
Arbeitsvorgänge werden beschleunigt, der Stress wächst. Umso wichtiger ist ein kollegiales Arbeitsverhältnis, in dem einer für den anderen einsteht und ein gemeinsamer Teamgeist die Oberhand hat.
Und dennoch sind Konflikte nicht ausgeschlossen, sie sind so alt wie die Menschheit und Ausdruck unterschiedlicher Interessen und Bedürfnisse. Das Arbeitsverhältnis sichert die materielle Existenz der meisten Menschen. Das ist ein Grund, warum Konflikte in der Arbeitswelt als stark bedrohlich wahrgenommen werden.
Zu lösen ist der Konflikt auf konstruktive Weise durch den Einsatz von Mediation. Ein gemeinsam gelöster Konflikt stärkt das Betriebsklima. Er gibt den Mitarbeitern/-innen Sicherheit.

Mediation ist eine zügige und zufriedenstellende Regelung, sie ebnet den Weg für ein harmonisches und zielgerichtetes Miteinander in der Zukunft.

Entscheidungen treffen, bevor das Ende Sie scheidet

Vielleicht kennen Sie den Spruch „Mitarbeiter/-innen kommen wegen der Firma, bleiben wegen der Aufgabe und gehen wegen des Chefs“ – lassen Sie es nicht so weit kommen. Investieren Sie in das Kommunikationsmanagement, sparen Sie sich die Konfliktkosten und verbessern Sie damit das Betriebsklima.

Fazit: Erfolgreiche Unternehmensführung stellt sich nicht nur durch Umsatz und Gewinn dar, sondern auch durch ein gutes Betriebsklima.

Laut einer Studie der Wissenschaftler Richard Boyatzis und Daniel Goldman beeinflusst das Betriebsklima bis zu einem Drittel die Geschäftsergebnisse eines Unternehmens.


Über die Autorin

Stephanie Huber - konSENSation GmbH - Mediation und Konfliktmanagement

 

 

 

 

 

Stephanie Huber
Geschäftsführerin
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