Wegen GDL-Streik: Plätze in Fernbussen werden knapp

Fernbusse von Flixbus und MeinFernbus.de, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fernbusse von Flixbus und MeinFernbus.de, über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Angesichts des drohenden Streiks der Lokführergewerkschaft GDL zu Pfingsten werden nach Informationen der „Welt“ in den Fernbussen die Plätze knapp: „Es wird eng in Bussen“, sagte ein Sprecher des Bundesverbands Deutscher Omnisbusunternehmer. „Die Anbieter werden zwar zusätzliche Busse einsetzen, aber ob jeder einen Platz bekommt, können wir nicht garantieren.“ Beim letzten Streik der GDL sei die Zahl der Buchungen um bis zu 150 Prozent gestiegen.

„Die Preise steigen durch den Streik nicht, die Zahl der Schnäppchen sinkt allerdings.“ Der Anbieter MeinFernbus bestätigt, dass einzelne Verbindungen zwischen den Großstädten bereits ausgebucht seien. „Zum Beispiel am Freitag vor dem Pfingstwochenende die Linie Köln – Hamburg. Aber wir planen zusätzliche Busse ein. Auf unserer Homepage kann man sehen, ob es noch weitere Plätze geben wird“, sagte eine Sprecherin. Konkurrent Postbus meldet, dass sich die Zahl der Buchungen seit der Streikankündigung der GDL nahezu vervierfacht habe. „Wir rechnen mit stark ausgebuchten Reisetagen, vor allem am Freitag vor den Feiertagen und am Pfingstmontag“, sagte ein Postbus-Sprecher. „Da sind Kapazitätsengpässe zu erwarten. Vor allem auf den stark gebuchten Strecken wie Berlin – Hamburg, Hamburg – Köln, Berlin – Frankfurt oder Hamburg – Frankfurt.“

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