Volkszählung Zensus geht weiter

Landratsamt Ostallgäu | 26.01.2012 | 12-0250

Im Ostallgäu startet Befragung zur Klärung von Unstimmigkeiten
 
Ab Februar werden sich etwa 35 Erhebungsbeauftragte im Landkreis Ostallgäu auf den Weg machen, um erneut Haushalte zu befragen und dort Unstimmigkeiten abzuklären. „Genaue Zahlen liegen uns zwar noch nicht vor, wir rechnen aber mit rund 1.000 zu befragenden Anschriften“, erläutert Thomas Roßmanith, von der Zensus-Erhebungsstelle im Landkreis.

Mit dem jetzt folgenden Einsatz von Erhebungsbeauftragten sollen Unstimmigkeiten geklärt werden, die sich beim Abgleich der Melderegisterdaten mit den Angaben aus der Gebäude- und Wohnungszählung ergeben haben. Der klassische Fall sind Einfamilienhäuser, bei denen die Kinder noch gemeldet sind, aber nicht mehr dort wohnen. Diese Befragung findet aus Gründen der statistischen Berechnungen ausschließlich in Gemeinden mit weniger als 10.000 Einwohnern statt und soll bis zum April 2012 abgeschlossen sein. Anschriften, die bereits im Rahmen der Haushaltsbefragung und der Befragung in Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften erhoben wurden, werden in diesem Befragungsteil nicht nochmals befragt. Wie bei der Haushaltsbefragung im vergangenen Jahr werden die Besuche schriftlich mit Terminvorschlag angekündigt. Es besteht auch hier Auskunftspflicht.

Die ersten Ergebnisse des Zensus 2011 werden bundesweit im November 2012 erwartet. Dann sollen die amtlichen Einwohnerzahlen ermittelt sein. Bis Ende 2013 werden alle Zensus-Ergebnisse vorliegen.

Bei der Haushaltsbefragung im letzten Jahr waren vom 9. Mai bis Ende Juli 165 Befrager im Landkreis unterwegs, um rund 14.000 Einwohner für die Volkszählung „Zensus 2011“ zu interviewen. Inzwischen liegen die ausgefüllten Fragebögen von fast allen Anschriften vor und sind zum größten Teil an das Statistische Landesamt weitergeleitet worden. „Die Akzeptanz der Volkszählung war im Landkreis Ostallgäu wie in vielen anderen Landkreisen erfreulich groß“, berichtet Roßmanith.

Anzeige