Versuchter Betrug mit falscher Gewinnmitteilung

Bayern/Baden-Württemberg | 02.08.2011 | 11-681

polizeimarkeAm 02.08.2011, gegen 9.30 Uhr, erhielt eine Dillinger Bürgerin einen Anruf von einem angeblichen Anwaltsbüro. Ihr wurde mitgeteilt dass sie bei einem Gewinnspiel einen Audi A5 gewonnen hat und sie sollte sich mit einem Notar in Verbindung setzen. Der angebliche Notar hatte seinen Sitz in Istanbul/Türkei. Der Notar, bei dem es sich sehr wahrscheinlich um einen Deutschen handelte, bestätigte den Gewinn, machte aber zur Bedingung, dass die Frau einen Betrag in Höhe von 685 Euro per Western Union Bargeldtransfer bezahlen sollte. Mit diesem Geld sollte eine Vollkaskoversicherung für das Fahrzeug gezahlt werden. Die „glückliche Gewinnerin“ durchschaute den Betrug und erstattete sofort Anzeige.
Bayernweit sind bereits mehrere solcher Fälle bekannt. Deshalb weist die Polizei in diesem Zusammenhang darauf hin, solche Gewinnmitteilungen grundsätzlich nicht ernst zu nehmen; ein Gewinn wird nie ausbezahlt und sollte der „Gewinner“ wirklich zahlen, ist das Geld unwiderruflich verloren.

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