Verfassungsschutz warnt vor Gefahr durch nicht ausgereiste Islamisten

Berlin – Sicherheitsbehörden machen sich Sorgen wegen jener Islamisten, die für die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) kämpfen wollen, aber von der Polizei an der Ausreise gehindert wurden: „Wir müssen auch die Islamisten weiter in unseren Fokus nehmen, die im Ausland kämpfen wollen, aber ihr Ziel nicht erreicht haben“, sagte der Leiter des Hamburger Landesamts für Verfassungsschutz, Torsten Voß, dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Wer entschlossen sei, könnte versuchen, die Ziele des IS auf deutschem Boden zu unterstützen, wie Beispiele aus Kanada und Australien zeigten. Das Thema werde deshalb auf der Tagesordnung der Innenministerkonferenz am 12. Dezember in Köln stehen.

Über dts Nachrichtenagentur

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