Unwetterzwischenstand Schwaben Süd/West

Schwaben Süd/West | 10.07.2011 | 11-540

Die vom deutschen Wetterdienst angekündigte Unwetterfront überquerte den Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, heute, 10.07.2011, im Zeitraum von etwa 17.15 bis 18.30 Uhr. Als Begleiterscheinung von starken Gewittern fiel eine immens große Niederschlagsmenge, die zu einer Vielzahl von Notrufen betroffener Bürger bei der Intergrierten Leitstelle Allgäu (ILS-Allgäu), bei der Feuerwehreinsatzzentrale Neu-Ulm, der Integrierten Leitstelle Donau-Iller (ILS-Donau-Iller) sowie bei der Polizeieinsatzzentrale in Kempten führten. Über den Polizeinotruf gingen im Zeitraum 17 – 19 Uhr, statt der durchschnittlich knapp 100 Notrufe, ca. 310 Anrufe ein.

Für den geringer betroffenen Südbereich spricht die ILS-Allgäu von 21 Einsätzen vor allem im Bereich Landkreis Lindau sowie westlich und nördliches Oberallgäu. Hier handelte es sich fast ausschließlich um vollgelaufene Keller und einige wenige umgeknickte Bäume.

 

Weit stärker betroffen war der nördliche Teil, der Landkreise Neu-Ulm und Günzburg. Hier mussten im Zuständigkeitsbereich der Feuerwehreinsatzzentrale Neu-Ulm und der ILS-Donau-Iller mehr als 150 Einsätze bewältigt werden. Wobei die Regenmengen auch in diesem Bereich größtenteils Keller vollaufen ließen. Dazu kamen wieder rum umgestürzte Bäume, abgebrochen Äste und geflutete Unterführungen.

Von der Notfallleitstelle der Bahn kam die Meldung, dass die Bahnstrecke Günzburg – Ichenhausen, wegen überfluteter Gleise, in Höhe Kleinkötz, im Zeitraum 18.00 – 21.16 Uhr, gesperrt war.
Personenschäden durch das Unwetter sind bisher nicht bekannt worden.

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