Unwetter hält Feuerwehren auf Trapp – zahlreiche Einsätze – Schwerpunkt Lkrs. Biberach

Lkrs. Biberach/Neu-Ulm/Günzburg + 04.08.2013 + 13-1387

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Kurz vor 13.00 Uhr zog eine Unwetterfront über die Landkreise Biberach/Neu-Ulm/Günzburg. Im Landkreis Biberach haben die starken Winde zahlreiche Bäume umgedrückt, die zum Teil Verkehrswege versperrten, auf Stromleitungen gefallen waren oder auf Gebäuden lagen. Ebenfalls mussten zahlreiche Keller ausgepumpt werden. Teilweise wurden Dachplatten von Häusern gelöst und mussten durch die Feuerwehren wieder gesichert werden.

Im Bereich des Landkreises Neu-Ulm kam es ebenfalls zu umgestürzten Bäumen und vollgelaufenen Kellern. Die Kanalisation hatte Probleme mit den Wassermassen zu recht zu kommen. In Neu-Ulm ist bei einer Veranstaltung des Hundesportvereins ein Zelt eingestürzt. Dabei wurden 4 Personen, davon eine schwer verletzt. Ermittlungen hierzu dauern noch an.
Aus dem Bereich Roggenburg, Gannersthofen, Biberach, Schießen kamen mehrere Mitteilungen, nach denen Paraglider offensichtlich in Luftnot geraten sind. Drei Tandemspringer waren in der Anfangsphase des Gewitters noch in der Luft und wurden aufgrund der Windböen verblasen. Ein Schirm landete in einer Stromleitung. Dabei wurde eine Person leicht verletzt. Die beiden anderen Paraglider konnten zwar weitab vom eigentlichen Ziel aber letztlich unverletzt landen.

Im Landkreis Günzburg ebenfalls Bäume über der Fahrbahn, vollgelaufene Keller. Im Bereich der BAB A8-Burgau liegen Verkehrszeichen auf der Fahrbahn, Plastikrohre von Baustellen wurden auf die Autobahn geweht.

Polizei und Feuerwehren sind derzeit im Dauereinsatz und beheben die Schäden.


Foto: Zwiebler


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