Unterallgäu – „Wir schaffen das“ als Grundsatz der Gesellschaft

Foto: Landratsamt Unterallgäu

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Gerald Koller referiert im Landratsamt Unterallgäu vor pädagogischen Fachkräften

Stetiger Wandel – manch einer begrüßt ihn, manch einem wäre es lieber, wenn alles bleibt, wie es war. „Fakt ist: Wandel ist unvermeidbar.“ Und diesem Wandel müsse sich auch die Pädagogik stellen. Dieses Statement führte Gerald Koller in seinem Vortrag „Beziehungen bilden – miteinander Zukunft wagen“ aus. Die Veranstaltung richtete sich an pädagogische Fachkräfte und an Eltern. Organisiert wurde sie vom Verein „Fliegenpilz“ zusammen mit der Psychosozialen Beratungsstelle der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und dem Landratsamt Unterallgäu.

Koller betrachtet den Pädagogen als „Wegbegleiter“: „Und als solcher müssen wir unsere Wanderkarten immer wieder auf ihre Aktualität überprüfen.“ Dabei betonte er, Pädagogik sei nicht die Aufgabe weniger, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Aufgrund des stetigen Wandels ändern sich Wege und Ziele. Dazu betonte Koller, man müsse den Blick auf den Wandel ändern: „Wir haben im Laufe der Geschichte immer von Menschen profitiert, die gesagt haben: ‚Wir schaffen das!‘“, so Koller. Als Beispiel nannte er den 30-jährigen Krieg. Danach gab es Menschen, die mit Mut und Hoffnung das Land neu aufbauten.

In ihrer Einführung hatte Dr. Maria Bachmaier, Abteilungsleiterin am Landratsamt Unterallgäu, das Engagement des Vereins Fliegenpilz gewürdigt: „Der Verein hat den Handlungsbedarf im Bereich Prävention erkannt.