Unterallgäu – Weniger abgepackte Lebensmittel kaufen

Unterallgäu | 07.12.2011 | 11-1597

Beim Einkauf im Supermarkt landet immer mal wieder die eingeschweißte Wurst im Einkaufswagen neben dem abgepackten Salatkopf. Dabei sollte man besser unverpackte Lebensmittel kaufen, so Johanna Schuster von der Abfallwirtschaftsberatung des Landkreises Unterallgäu. Wer jede Woche einen abgepackten Salatkopf mit nach Hause nimmt, verursache dadurch nämlich jährlich rund 15 Quadratmeter Verpackung. Auf die Bevölkerung in Deutschland umgerechnet, sind das rund 1230 Quadratkilometer Folie – eine Fläche, die exakt derjenigen des Landkreises Unterallgäu entspricht.
Um die Umwelt zu schonen, rät die Abfallwirtschaftsberatung Folgendes:

  • Lebensmittel möglichst frisch und unverpackt kaufen, am besten aus der Region und der Jahreszeit entsprechend, Konserven meiden
  • Dort einkaufen, wo lose Ware angeboten wird und eigene Behälter für Wurst, Käse, Obst, Gemüse und Brötchen mitbringen.
  • Bei Wasch- und Körperpflegemitteln Nachfüllpackungen verwenden.
  • Auf Mehrweg statt Einweg setzen. Getränke in Mehrwegflaschen kaufen und Brotzeit in Dosen statt in Alufolie oder Plastikbeutel verpacken.
  • Auf Plastiktüten verzichten. Zum Einkaufen kann auch ein Korb oder eine Stofftragetasche verwendet werden.

 

Info: Bei Fragen gibt die Abfallwirtschaftsberatung Auskunft unter Telefon (08261) 995-367 oder -467. Weitere Informationen zur richtigen Abfallentsorgung sind im Internet unter  www.unterallgaeu.de/abfall zu finden.

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