Unterallgäu – Vermisst wird Heinrich H. – er braucht ärztliche Hilfe – tot aufgefunden

UPDATE – Altusried

Gegen Mittag des 1. Mai 2015 wurde die Polizei von einem Angler über eine verstorbene Person informiert, die er zuvor im Wasser der Iller entdeckt hatte. Hinzugezogene Helfer der Wasserwacht Altusried-Wiggensbach konnten gemeinsam mit Beamten der Kemptener Polizei und des Kriminaldauerdienstes Memmingen den Verstorbenen bergen. Die Ermittlungen der Kripo Memmingen ergaben, dass es sich bei dem Mann um einen Unterallgäuer handelte, der seit 23. Dezember 2014, im damaligen Alter von 63 Jahren, vermisst wurde. Hinweise auf ein Fremdverschulden sind nicht erkennbar.


 

Seit Dienstag, 23.12.2014, wird Heinrich H. aus dem südlichen Landkreis Unterallgäu vermisst. Sein Auto wurde zwischenzeitlich im Oberallgäuer Altusried aufgefunden.

In der Früh des 23. Dezember 2014 verließ Heinrich H. mit einem Pkw die gemeinsame Wohnung und kehrte seitdem nicht mehr zurück, weshalb ihn seine Ehefrau am Abend als vermisst meldete. Vermutlich bedarf er ärztlicher Hilfe.
Tags darauf wurde von einem Haldenwanger eine Mitteilung zum Fahrzeug des Vermissten gemacht. Dieses wurde von ihm im Altusrieder Weiler Biberschwang, nahe der dortigen Illerschleife, bemerkt.

Heinrich H. ist etwa 170 cm groß mit hagerer Statur. Er hat sehr kurze graue Haare, einen grauen Schnauzer und ist Brillenträger. Wegen einer Operation ist er derzeit schlecht zu Fuß.
Bekleidet ist er vermutlich mit einer blauen Weste bzw. Strickjacke ohne Aufschriften. Außerdem trägt er eine blaue Sporthose mit weißen dezenten Streifen, sowie braunen Schlappen. Darüber hinaus trägt er eine graue Mütze oder eine grüne Strickmütze.

Er hatte den zwischenzeitlich aufgefundenen hellbraunen Pkw, Skoda Roomster, mit dem Kennzeichen MN-RH1302, bei sich.

Die darauf folgenden Suchmaßnahmen – ausgehend vom Fundort des Fahrzeuges – waren bislang erfolglos. Im Einsatz hierzu waren mehrere Polizeistreifen mit -hundeführern und zwei -hubschrauber. Außerdem die Rettungshundestaffel der Johanniter Unfallhilfe Allgäu und des ASB mit mehreren Personensuchhunden, sowie die Wasserwacht.

Die Polizei bittet um Hinweise zum Verbleib des Vermissten, oder zu Beobachtungen zum Fahrzeug, die an jede Polizeidienststelle, oder im Eilfall auch an die Notrufnummer 110 gerichtet werden können.