Unions-Innenexperte: Hooligan-Zusammenschluss "beängstigend"

Stephan Mayer, Deutscher Bundestag / Lichtblick/Achim Melde,  Text: über dts Nachrichtenagentur
Foto: Stephan Mayer, Deutscher Bundestag / Lichtblick/Achim Melde, Text: über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Nach den gewaltsamen Ausschreitungen von Hooligans und Rechtsextremisten in Köln spricht der Innenexperte der Union, Stephan Mayer (CSU), von einer „neuen und besorgniserregenden Qualität der gewalttätigen Auseinandersetzung“: „Vor allem ist es beängstigend, dass sich nunmehr grundsätzlich verfeindete Hooligan-Gruppierungen zusammenschließen“, warnte Mayer im Gespräch mit der „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe). Es sei in keiner Weise hinnehmbar, dass sich verfassungs- und demokratiefeindliche Gruppierungen in deutschen Städten gegenseitig bekriegten, unterstrich Mayer. Die Sicherheitsbehörden müssten deshalb personell und finanziell so ausgestattet werden, dass sie diese Aufgaben adäquat erledigen können.

Linken-Chefin Katja Kipping forderte ihrerseits einen „neuen Aufstand der Anständigen gegen rechte Gewalt und rechte Propaganda“.

Über dts Nachrichtenagentur

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