Unicef: Zahl der armen Kinder in reichen Ländern steigt

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New York – Nach Angaben des Kinderhilfswerks Unicef steigt die Zahl der armen Kinder in reichen Ländern: Seit Beginn der Krise 2008 seien in den 41 untersuchten Ländern rund 2,6 Millionen Kinder unter die Armutsgrenze gefallen, heißt es einem am Dienstag vorgestellten Unicef-Bericht. Damit gebe es rund 76,5 Millionen arme Kinder in den wohlhabendsten Nationen. In Griechenland, Irland, Kroatien, Lettland und Island habe die Kinderarmut um mehr als 50 Prozent zugenommen.

Ein Grund für den Anstieg sei die Sparpolitik in den verschiedenen Staaten: Diese habe dazu geführt, dass die Sozialausgaben für die Familien gesunken seien. Die Einkommen in vielen Haushalten seien ebenfalls zurückgegangen. Dies treffe besonders die Kinder.

Über dts Nachrichtenagentur

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