UN warnen vor humanitärer Krise im Nordosten Nigerias

New York – Die Vereinten Nationen haben vor einer humanitären Krise im Nordosten Nigerias gewarnt. Die anhaltenden Kämpfe zwischen den Regierungstruppen und der radikalislamischen Gruppierung Boko Haram hätten gravierende Folgen für die Nahrungsmittelsicherheit in der Region, so ein Sprecher des Amts für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA). Die Vorräte gingen zu Ende und die Hilfsorganisation seien überlastet.

Zudem hingen weitere Regionen von der Nahrungsmittelproduktion Nigerias ab. Der Konflikt könne daher weitreichende Folgen für die Versorgung auch in anderen Gebieten haben. Mehr als eine Million Menschen im Nordosten Nigerias sind nach OCHA-Angaben bereits vor dem Konflikt geflüchtet. Rund 6.300 Zivilisten seien getötet worden, unzählige weitere seien Opfer von Gewalttaten und Menschenrechtsverletzungen geworden.

Über dts Nachrichtenagentur