UN: Seit März mehr als 1.800 Tote durch Kämpfe im Jemen

Genf – Die Kämpfe im Jemen haben nach Angaben der Vereinten Nationen seit dem 19. März mehr als 1.800 Todesopfer gefordert. Über 7.300 Menschen wurden demnach verletzt. Zudem gebe es im Jemen rund 545.000 Binnenvertriebene, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Dienstag mit.

Die fünftägige, humanitäre Waffenruhe, die am Sonntagabend ausgelaufen war, habe Hilfe für zahlreiche Zivilisten ermöglicht. Dennoch seien Tausende Menschen weiter auf Unterstützung angewiesen. Das Welternährungsprogramm (WFP) forderte „vorhersehbare Kampfpausen“, um möglichst viele Menschen versorgen zu können. Unterdessen setzte die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition ihre Luftangriffe gegen Stellungen der Huthi-Rebellen fort.

Über dts Nachrichtenagentur