UN: Im September mehr als 1.100 Menschen im Irak getötet

Bagdad – Im Irak sind nach Angaben der UN-Unterstützungsmission im Irak (UNAMI) im September mindestens 1.119 Menschen bei Anschlägen und Kämpfen getötet worden. Mindestens 1.946 wurden dem am Mittwoch vorgestellten UNAMI-Bericht zufolge verletzt. Bei mehr als 850 der Toten und bei rund 1.600 der Verletzten handele es sich um Zivilisten.

Man gehe jedoch davon aus, das die tatsächliche Opferzahl weitaus höher sei: So gebe es keine Zahlen aus der Region Anbar und auch in anderen Gebieten sei die Ermittlung der Opferzahlen durch anhaltende Kämpfe erschwert worden. Am schwersten betroffen sei die Hauptstadt Bagdad: Hier seien im September mindestens 352 Zivilisten getötet und mindestens 983 verletzt worden.

Über dts Nachrichtenagentur

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