UN-Generalsekretär beklagt zunehmenden Antisemitismus in Europa

New York – UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat den zunehmenden Antisemitismus – vor allem in Europa – im Zusammenhang mit der Gewalteskalation im Gazastreifen beklagt. Der Konflikt dürfe kein Vorwand für Vorurteile sein, erklärte Ban in New York. Solche Vorurteile gefährdeten den sozialen Frieden.

Der UN-Generalsekretär betonte, dass der Konflikt nur gelöst werden könne, wenn die Gewalt beendet und Verhandlungen aufgenommen würden. Unterdessen trat eine von Israel einseitig erklärte humanitäre Waffenruhe im Gazastreifen in Kraft. Diese soll die Lieferung von Hilfsgütern in das Gebiet ermöglichen. Die Feuerpause gilt allerdings nicht für den Süden des Gazastreifens, dort will Israel weiter gegen die Hamas vorgehen.

Über dts Nachrichtenagentur

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