UN: 2014 mehr als 5.500 Zivilisten im Irak getötet

Genf – In den ersten sechs Monaten des Jahres 2014 sind im Irak mehr als 5.500 Zivilisten getötet worden, mehr als 11.600 Menschen wurden verletzt. Das geht aus einem am Freitag vorgestellten Bericht der Vereinten Nationen hervor. Rund 1,2 Millionen Menschen seien in diesem Zeitraum vor der anhaltenden Gewalt geflohen.

Laut dem Bericht kam es auch zu einer Reihe von Menschenrechtsverletzungen durch Kämpfer der Gruppierung „Islamischer Staat im Irak und Syrien“ (Isis). Es habe systematische Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastrukturen gegeben. Die Vereinten Nationen riefen alle Konfliktparteien dazu auf, die Zivilbevölkerung zu schützen. Die Isis-Miliz hat mehrere Regionen im Irak unter ihre Kontrolle gebracht, die Regierung startete eine Gegenoffensive.

Über dts Nachrichtenagentur

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