Umfrage: Viele Dresdner sehen Pegida-Demos als größtes Problem ihrer Stadt

Pegida-Demo am 22.12.2014, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Pegida-Demo am 22.12.2014, über dts Nachrichtenagentur

Dresden – Laut einer Umfrage sieht eine Mehrheit von 71 Prozent der Dresdner die Demonstrationen der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) als derzeit größtes Problem der Stadt an. Dass die Pegida-Aktivitäten dem Ansehen der Stadt schaden, meinen 79 Prozent – darunter vor allem die Jüngeren bis zum Alter von 45 Jahren, wie die Forsa-Umfrage im Auftrag des „Stern“ ergab. 39 Prozent der Dresdner sind demnach der Ansicht, dass die Pegida-Protestierer für die breite Mitte der Gesellschaft stehen, für 46 Prozent der Landeshauptstädter gelten sie hingegen als Minderheit am rechten Rand des politischen Spektrums.

„Die, die an solchen Aufmärschen teilnehmen oder teilgenommen haben, sind eindeutig anfällig für Fremdenhass und rechtsradikales Gedankengut“, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner. „Das belegen sämtliche Zahlen unserer Erhebung.“

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