Umfrage: Mehrheit lehnt Erhöhung der Militärausgaben ab

Bundeswehrsoldaten in Schützenpanzer
Foto: Bundeswehrsoldaten in Schützenpanzer „Marder“ bei Einsatz in Afghanistan, über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Fast drei Viertel der Deutschen lehnen es ab, dass die Nato-Mitgliedstaaten angesichts des Ukraine-Konflikts ihre Militärausgaben erhöhen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Nachrichtenmagazins „Focus“. Danach antworteten 19 Prozenten der Befragten auf die Frage „Sollten die Mitgliedstaaten der NATO angesichts des Ukraine-Konflikts ihre Militärausgaben erhöhen?“ mit „Ja“, 73 Prozent mit „Nein“.

„Keine Angaben“ machten acht Prozent der Befragten. Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid befragte insgesamt 1004 Bürger im Alter ab 14 Jahren. Die Nato-Mitgliedsstaaten hatten auf einem Gipfeltreffen in Wales vereinbart, innerhalb eines Jahrzehnts zwei Prozent der Brutto-Inlands-Produkte für die Rüstung auszugeben.

Über dts Nachrichtenagentur

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