Umfrage: Mehrheit für Zurückhaltung bei internationalen Krisen

Menschen in einer Fußgängerzone, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Menschen in einer Fußgängerzone, über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Die Bundesbürger betrachten ein größeres Engagement Deutschlands bei internationalen Krisen laut einer Umfrage mehrheitlich skeptisch. In der Umfrage, die in einem künftig jährlich erscheinenden Bericht der Münchner Sicherheitskonferenz kommende Woche veröffentlicht werden soll und über die der „Spiegel“ berichtet, gaben 62 Prozent der Befragten an, Deutschland solle sich „eher zurückhalten“. Nur 34 Prozent wollen ein stärkeres Engagement.

Vor einem Jahr hatten Bundespräsident Joachim Gauck, Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Außenminister Frank-Walter Steinmeier bei der Münchner Sicherheitskonferenz eine stärkere Beteiligung Deutschlands bei der Bewältigung internationaler Krisen gefordert und seitdem die Debatte vorangetrieben – offenkundig ohne den gewünschten Stimmungsumschwung zu erreichen. Die Münchner Sicherheitskonferenz findet vom 6. bis 8. Februar unter der Leitung des ehemaligen deutschen Botschafters in den USA, Wolfgang Ischinger, statt und gilt als das weltweit wichtigste sicherheitspolitische Forum.

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