Umfrage: FDP kommt vor Sachsen-Wahl nur noch auf auf drei Prozent

Berlin – Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen verliert die FDP im „Stern“-RTL-Wahltrend einen Prozentpunkt und kommt nun nur noch auf drei Prozent. Die Werte der anderen Parteien bleiben in der Umfrage unverändert: CDU/CSU liegen weiter bei 42 Prozent, die SPD bleibt bei 24 Prozent, die Grünen verteidigen zehn Prozent, die Linken neun, und die AfD verharrt weiter bei fünf Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen nun sieben Prozent.

Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 27 Prozent. Nur noch 16 Prozent aller Bundesbürger rechnen damit, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse in den kommenden Jahren verbessern werden, 40 Prozent meinen, dass es noch schlechter wird. „So pessimistisch waren die Deutschen in diesem Jahr noch nie“, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner dem „Stern“. Vor allem der Konflikt um die Ukraine mache ihnen zu schaffen, weil sie fürchteten, dass die Sanktionen gegen Russland sich auch bei uns wirtschaftlich auswirken könnten – durch die Drosselung und Verteuerung der russischen Gaslieferungen zum Beispiel. „Und wenn eine Störung des Gasflusses droht“, so Güllner, „wächst immer auch der ökonomische Pessimismus.“

Über dts Nachrichtenagentur

Anzeige