Umfrage: 36 Prozent der Unternehmen betreiben einen Online-Shop

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Etwa jedes dritte Unternehmen in Deutschland (36 Prozent) betreibt einen unternehmenseigenen Webshop. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Bitkom Research im Auftrag des Branchenverbands Bitkom. Jedes vierte Unternehmen (25 Prozent) bietet seine Produkte oder Dienste demnach auf Online-Marktplätzen oder digitalen Plattformen an.

Sechs Prozent nutzen Smartphone-Apps für die Vermarktung eigener Produkte. Insgesamt verkaufen 82 Prozent der Unternehmen ihre Produkte oder Dienstleistungen über das Internet. Die meisten Verkaufskontakte kommen per E-Mail zustande: 82 Prozent aller Unternehmen, also sämtliche Firmen mit Online-Verkauf, nehmen Bestellungen per E-Mail entgegen. Laut der Umfrage gibt es bei der Nutzung von Online-Vertriebswegen erhebliche Unterschiede zwischen den Unternehmensgrößen. So betreiben zwei Drittel (67 Prozent) der großen Unternehmen ab 500 Mitarbeitern einen eigenen Webshop. Bei den mittleren mit 100 bis 499 Mitarbeitern sind es 50 Prozent und bei den kleineren mit 20 bis 99 Mitarbeitern 32 Prozent. Online-Marktplätze nutzen 34 Prozent der großen und 24 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen. Apps verwenden 21 Prozent der großen, aber nur drei Prozent der kleineren Betriebe. Unternehmen mit Online-Verkäufen erzielen im Durchschnitt 16,5 Prozent ihres gesamten Umsatzes per Internet. Jedes dritte Unternehmen, das Produkte per Internet verkauft, macht bis zu zehn Prozent seines Umsatzes online. Bei 38 Prozent liegt der Anteil der Online-Umsätze am Gesamtumsatz in der Spanne von zehn bis 25 Prozent. Elf Prozent erreichen per Web 25 bis 50 Prozent und sechs Prozent mehr als 50 Prozent. 15 Prozent der Befragten können dazu keine Angaben machen. Im Handel liegt der Online-Anteil an den gesamten Umsätzen im Schnitt bei 25 Prozent, in der Industrie bei 15 Prozent und im Dienstleistungsgewerbe bei zehn Prozent. Für die Umfrage wurden 503 Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder von Unternehmen ab 20 Mitarbeitern befragt. Nach Angaben des Instituts soll die Umfrage „repräsentativ“ für die Gesamtwirtschaft sein.

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