Ulm – Sohn holt Vater alkoholisiert von der Unfallstelle ab

Ulm/Donau + 01.11.2013 + 13-2010

Ein 34-Jähriger wollte am Freitag, 01.11.2013, seinem Vater nach einem Verkehrsunfall helfen und fuhr zu ihm an die Unfallstelle. Darauf hätte er besser verzichtet. Die Polizeibeamten bemerkten bei der Unfallaufnahme, dass der Helfer nach Alkohol roch. Nun ist sein Führerschein weg und auch er wird zur Anzeige gebracht.

AlkoholtestEin Helfer fuhr mit seinem Pkw gegen 12.40 Uhr an einer Unfallstelle in der Herrlinger Straße in Ulm vor. Dort war es gegen 12.15 Uhr zu einem Verkehrsunfall gekommen, als der Vater des Mannes rückwärts aus einer Einfahrt  auf die Straße ausfuhr und mit einem vorbeifahrenden Pkw kollidierte. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf ca. 3.500 Euro geschätzt. Der hinzu gekommene Sohn erklärte nun bei der Unfallaufnahme den Beteiligten und den Polizeibeamten seine Sicht der Rechtslage. Dabei fiel den Beamten auf, dass der Mann stark nach Alkohol roch. Sie baten ihn deshalb zum Alkoholtest. Der Test bestätigte den Verdacht der Polizei. Mit dem Autofahren ist es für ihn in nächster Zeit vorbei. Der Führerschein wurde einbehalten.

Ein weiterer Autofahrer verlor ebenfalls in der Herrlinger Straße seinen Führerschein. Er war in der Nacht zum Samstag einer Polizeistreife aufgefallen. Der Fahrer eines VW ignorierte zunächst die Anhalteauffforderung der Polizei und fuhr einfach weiter. In einer Sackgasse war dann seine Fahrt zu Ende. Bei der Kontrolle stellten die Polizeibeamten auch hier Alkoholbeeinflussung fest. Der Führerschein des 39-Jährigen wurde in amtliche Verwahrung genommen. Ihn erwartet ebenfalls eine Strafanzeige.


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