Ulm – Polizei verhindert Auseinandersetzung zwischen zwei Rockergruppen

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Symbolbild

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Die Polizei hat am Sonntag, 19.03.2017, in Ulm eine Auseinandersetzung zwischen zwei Rockergruppen verhindert.

Hintergrund sind die schwelenden Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Rockergruppen, worauf die Polizei auch jüngst in Ihrer Pressemitteilung zur „Polizeilichen Kriminalstatistik“ verwiesen hatte. Die Polizei hatte auch angekündigt, konsequent gegen die Szene vorzugehen. Im Zuge ihrer Ermittlungen erlangte die Polizei jetzt Erkenntnisse die befürchten lassen, dass es zu Auseinandersetzungen im Raum Ulm kommen könnte. Deshalb war die Polizei am Sonntag mit vielen Polizeibeamten auf der Straße. Sie kontrolliert intensiv, um Störer rechtzeitig zu erkennen und Auseinandersetzungen zu verhindern. Einsatzfahrzeuge waren fast in der ganzen Stadt unterwegs. Am frühen Nachmittag kontrollierten die Einsatzkräfte in der Schwilmengasse eine Gruppe. Die jungen Männer aus dem Raum Stuttgart und aus Bayern waren nach Einschätzung der Beamten nach Ulm gekommen, um den Konflikt mit einer anderen Gruppe zu suchen. Die Polizei kontrollierte insgesamt gut 50 Personen, die sie der Gruppe zurechnet. Dabei stellten die Beamten fünf verbotene Messer, mehrere Paar Quarzhandschuhe, Pfeffersprays, zwei Hiebwaffen, darunter einen Teleskopschlagstock, einen Elektroschocker aber auch Taschenmesser sicher. Sie ermittelt jetzt gegen acht Personen wegen verschiedener Verstöße. Die Beamten zogen auch ein verkehrsunsicheres Fahrzeug aus dem Verkehr. Mit dem waren Mitglieder der Gruppe aus dem Raum Günzburg nach Ulm gereist. Trotz kaputter Scheibe und abgefahrenen Reifen. Das bringt dem Fahrer ein Bußgeld und Punkte ein.

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