Ulm – Polizei führt Tuning-Kontrolle in der Stadt durch

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Symbolfoto

Die Polizei hat am Freitagabend, 13.05.2016, in Ulm mehrere Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen.

Rund drei Stunden lang hat die Polizei in der Ulmer Innenstadt einen besonderen Blick auf die Tuning-Szene geworfen. Bis gegen Mitternacht dauerten die Kontrollen, an denen neben der Ulmer Polizei auch Spezialisten der Verkehrspolizei und ein Gutachter beteiligt waren. In diesen drei Stunden überprüfen die Beamten insgesamt 14 Fahrzeuge eingehend. Die Bilanz ist ernüchternd: Nur vier der Autos waren in Ordnung. Die Fahrer durften nach der Kontrolle ohne weiteres weiterfahren. Die anderen zehn Fahrzeuge aber hatten teils gravierende Mängel. Zwei der Autos zog die Polizei komplett und sofort aus dem Verkehr. Sie hatten durch unzulässige Umbauten so gravierende Mängel, dass die Fahrzeuge nicht mehr

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verkehrssicher waren. Auch an den anderen acht Autos war die Betriebserlaubnis erloschen. Fast an allen waren die Räder nicht in Ordnung. Daneben fielen Mängel an Stoßdämpfern, am Auspuff oder am Luftfilter auf. Ein Auto war um ein vielfaches lauter als erlaubt. Die Fahrer müssen jetzt die Mängel beheben lassen und dies innerhalb weniger Wochen auch nachweisen. Oder sie müssen das Auto abmelden. Daneben sehen sie Anzeigen und einem beträchtlichen Bußgeld sowie Punkten entgegen. Die beiden sichergestellten Autos wurden abgeschleppt. Ein Gutachter wird sie genau unter die Lupe nehmen, was natürlich weitere Kosten verursacht, die die Eigentümer zu tragen haben.

Die Polizei wird die Kontrollen auch in den kommenden Wochen und Monaten fortsetzen. Sie sind ein wichtiger Baustein im Bestreben der Polizei, für mehr Sicherheit auf der Straße zu sorgen. Und das Ergebnis zeigt, dass dies notwendig ist.