Ulm – Hobbytuner erwartet Ärger

Ulm/Donau | 23.03.2012 | 12-0655

Wegen Umbauten an seinem Auto hat ein junger Mann nun Ärger mit dem Gesetz. Denn aus Sicherheitsgründen ist nicht alles erlaubt, was Hobbytunern gefällt.

Polizei54Einer Polizeistreife fiel der geparkte Wagen am Mittwochabend, 21.03.2012, in der Ulmer Innenstadt auf. Sie kontrollierten das frisierte Fahrzeug und mussten gravierende Veränderungen beanstanden, die Einfluss auf die Verkehrssicherheit haben: Das Gewindefahrwerk des Wagens war nicht von einem Sachverständigen überprüft und in die Fahrzeugpapiere eingetragen. Damit war die Betriebserlaubnis ebenso erloschen, wie durch nachträglich eingebaute XENON-Scheinwerfer. Ihnen fehlten eine automatische Leuchtweitenregelung und eine Reinigungsanlage. 

Für seine verbotenen Basteleien erwarten den 20-Jährigen 80 Euro Bußgeld, drei Punkte in Flensburg und die Teilnahme an einem Verkehrserfahrungskurs. Natürlich muss er sein Auto umgehend in einen verkehrssicheren Zustand versetzen. Das muss er der Polizei nachweisen, die ihm dazu einen Mängelbericht mitgab.  

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