Ulm | Großaufgebot von Rettungskräften üben den Ernstfall

Ulm Rettungsübung Schulzentrum kuhberg

Bild: raz

Am Samstag wurde ein Übungsszenario an der Robert-Bosch-Schule in Ulm dargestellt und der Ernstfall geprobt.

Den Rettern bot sich ein Bild mit mehreren Verletzen und sogar Toten. Aus verschiedenen Richtungen des Übungsgelände waren Hilferufe und weinende Personen zu hören. Verstörte Personen irrten teils blutverschmiert über das Schulgelände. Die Retter trafen auf eine hohe Bandbreite an Verletzungen, welche sie zunächst einstufen und dann behandeln mussten.

Auf dem Gelände waren mehre Tote, viele Schwer- und Leichtverletzte Personen großflächig verteilt.

Ulm Rettungsübung Schulzentrum kuhberg

Bild: Raz

Erschwerend kam zu dem Szenario hinzu, das die Retter nicht sofort tätig werden konnten, sondern zunächst schwerbewaffnete Polizisten die Lage in der Schule erkunden mussten. Erst als die Lage gesichert war, konnte die Versorgung und der Abtransport der Patienten beginnen.

Für die Großübung waren rund 100 Darsteller von 20 Schminkern aus Baden-Württemberg und Bayern realitätsnah geschminkt worden. 

Ziel der Großübung war es, die Abläufe zwischen Polizei, Feuerwehr, und den Hilfsorganisationen zu koordinieren. Die Koordination endete jedoch nicht an der Patientenablage, sondern wurde bis hin zu den Übergaben in den Kliniken der Region geprobt.