Ukraine: Ermittler setzen Arbeit an MH17-Absturzstelle fort

Ukrainische Flagge, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Ukrainische Flagge, über dts Nachrichtenagentur

Donezk – Eine Gruppe internationalen Experten sowie Beobachtern der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat am Freitag ihre Ermittlungen an der Absturzstelle des Flugs MH17 fortgesetzt und der Bergung der restlichen Leichen begonnen. Insgesamt sei mit mehr als 60 Personen das bisher größte Team am Absturzort, teilte die OSZE mit. Am Donnerstag war es den internationalen Experten zum ersten Mal gelungen, zum Unglücksort vorzudringen, nachdem die andauernden Kämpfe dies zuletzt verhindert hatten.

Bei einem Treffen der trilateralen Kontaktgruppe in Minsk waren zuvor Absprachen über den sicheren Zugang zur Absturzstelle getroffen worden. Zudem vereinbarten die ukrainische Regierung und die Rebellen einen Gefangenenaustausch. Außenminister Frank-Walter Steinmeier begrüßte die getroffenen Vereinbarungen: „Dies zeigt, dass eine Verständigung, sei sie auch noch so mühsam, weiterhin möglich ist.“

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