Tim Mälzer isst Dosenravioli von der Tankstelle

Zapfsäule an einer Aral-Tankstelle, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Zapfsäule an einer Aral-Tankstelle, über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Der Fernsehkoch Tim Mälzer hat sich zu einer „kulinarischen Leiche im Keller“ bekannt und erklärt, dass er Dosenravioli von der Tankstelle esse. Zwar könne er „nicht sagen, dass ich sie täglich essen könnte. Es gibt aber Momente, zum Beispiel nachts nach der Arbeit, dann fahre ich an die Tankstelle und kaufe zwei Dosen Ravioli“, sagte Mälzer der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstagausgabe).

Er möge einfach „diesen speziellen Geschmack“. Immerhin: „Dafür esse ich keine Tiefkühlpizza.“ Vorläufig verabschiedet hat sich Mälzer von seinem Wunsch, jenseits des Atlantiks ein Restaurant zu betreiben: „Um den New-York-Traum ist es gerade etwas ruhiger geworden. Dort ist die Gründung eines Restaurants zwar nicht gescheitert, aber es ist erst mal auf Eis gelegt.“ Stattdessen plane er, mit einem „Foodtruck“ durch die Lande zu reisen. Den anhaltenden Erfolg von Fernsehkochshows erklärte Mälzer damit, „dass die Fernsehköche relativ authentisch sind. Wir sind Charaktere, weil wir nicht mit 16 irgendwo angefangen haben und in ein Korsett gedrückt worden sind, sondern alle unsere Geschichte haben. Wir haben eine harte Berufsausbildung hinter uns und wir waren alle um die 30, als wir angefangen haben. Wir standen also schon für etwas. Und wir halten mit unserer Meinung nicht hinter dem Berg.“

Über dts Nachrichtenagentur

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