Tillich will in Sachsen nicht mit AfD sondieren

Alternative für Deutschland (AfD), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Alternative für Deutschland (AfD), über dts Nachrichtenagentur

Dresden – Sachsens CDU will nach der Landtagswahl an diesem Sonntag keine Sondierungsgespräche mit der Alternative für Deutschland (AfD) führen: In einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montag) wies der Spitzenkandidat und Ministerpräsident Stanislaw Tillich anders lautende Meldungen als falsch zurück. „Ich bin nicht richtig wiedergegeben worden. Ich habe nur gesagt, dass ich zuversichtlich bin, dass die Union nach der Landtagswahl eine Option für Koalitionsgespräche mit der FDP, der SPD und den Grünen haben wird.“

Die AfD hingegen sei eine Partei, die noch nicht einmal im Landtag Sitz und Stimme habe. Tillich rechnet allerdings mit einem Einzug der Alternative für Deutschland in den Landtag. Während er hoffe, dass dies der NPD nicht mehr gelinge, hätten AfD, Grüne und FDP durchaus Chancen, die Fünf-Prozent-Marke zu überspringen. Eine eindeutige Aussage zugunsten des bisherigen Koalitionspartners FDP vermied Tillich. „Wenn wir eine Koalition eingehen müssen, würde ich mich freuen, wenn wir wie im Jahr 2009 zwischen FDP, Grünen und der SPD als Partner wählen könnten“, erklärte der CDU-Politiker.

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