Tierquälerei – Polizei bittet um erhöhte Aufmerksamkeit

Memmingen/Lkrs. Unterallgäu | 14.06.2011 | 11-300

In den letzten Wochen kam es im Raum Memmingen, Landkreis Unterallgäu und Landkreis Ostallgäu mehrfach zu Gewalttaten gegen Tiere.

Da zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden kann, dass der oder die noch unbekannten Täter auch weiterhin entsprechende Delikte begehen könnten, bittet die Polizei um erhöhte Vorsicht und die Mithilfe bei der Klärung:

Verantwortliche und Besitzer von Pferdestallungen sollten, sofern baulich möglich, die Pferde insbesondere bei Nacht im Stall halten und die Zugänge sichern bzw. absperren. Wenngleich es keine absolute Sicherheit für Pferde geben kann, so gibt es doch Möglichkeiten, einem Täter sein Vorgehen so schwer wie möglich zu machen. Kontrollgänge im Außenbereich von Stallungen zu unregelmäßigen Zeiten (zu zweit und mit Handy ausgestattet) können hilfreich sein. Die Stallanlage sollte gut ausgeleuchtet und natürlich gesichert sein.

Achten Sie auf verdächtige Personen in der Nähe von Pferdekoppeln oder Ställen. Teilen Sie verdächtige Beobachtungen umgehend der nächsten Polizeidienststelle mit. Auch Jäger, Förster und weitere Personen, die zur Ausübung ihres Hobbys oder von Berufs wegen viel in der Natur unterwegs sind, sind hier angesprochen.

Ebenso wichtig können Hinweise auf Personen sein, die schon einmal wegen ihres Verhaltens auf den Höfen, Koppeln oder Reiterhöfen aufgefallen sind, vielleicht dort gearbeitet und sich verdächtig benommen oder geäußert haben.

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