THW fliegt Hilfsgüter zur Ebola-Bekämpfung nach Westafrika

Foto: THW

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Das Technische Hilfswerk führt heute einen Hilfsgütertransport nach Sierra Leone durch. Neben Ausstattung des THW werden auch Güter für das Deutsche Rote Kreuz transportiert.

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Der Bundesminister des Innern, Dr. Thomas de Maizière, hierzu: „Der Bedarf an Hilfe in den von Ebola betroffenen Staaten ist nach wie vor enorm. Das THW unterstützt den Kampf gegen Ebola. Der Hilfsgüterflug ist ein weiteres sichtbares Zeichen der Solidarität mit Westafrika. Ich danke allen Beteiligten für ihr großes Engagement.“

Die Transportmaschine startet heute Abend vom Flughafen Schönefeld. Sie ist mit rund 600 Kubikmetern (80 Tonnen) Hilfsgütern beladen. Darunter befinden sich Einsatzfahrzeuge des THW für Sierra Leone und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) für das Ebola Treatment Center in Liberia, das vom DRK zusammen mit der Bundeswehr betrieben wird. Daneben ist dringend benötigte Camp-Ausstattung für internationale Einsatzkräfte und weitere technische Ausstattung an Bord.

Der Präsident der Bundesanstalt THW, Albrecht Broemme: „Das THW bringt bei der Ebola-Bekämpfung seine über Jahre aufgebaute Logistikkompetenz ein – hier in Deutschland wie auch vor Ort in Westafrika.“

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Das THW ist seit Oktober in Westafrika aktiv. Schwerpunkte sind derzeit Sierra Leone und Ghana. In Sierra Leone hilft das THW beim Aufbau von Unterbringungsmöglichkeiten für internationale Einsatzkräfte und bei der Reparatur technischer Ausstattung. In Ghana unterstützen THW-Experten die Logistik der VN-Mission UNMEER und beschaffen Hilfsgüter für die Einsatzländer.

„Die Bekämpfung von Ebola wird umso erfolgreicher sein, je besser die Hilfsorganisationen zusammenarbeiten. Das THW unterstützt die internationalen Hilfsorganisationen technisch und logistisch, damit diese möglichst vielen an Ebola erkrankten Menschen helfen können“, so der Bundesinnenminister.

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