Telekom registriert täglich bis zu 500.000 Hackerattacken

Deutsche Telekom, über dts Nachrichtenagentur
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Bonn – Hackerattacken auf private Router, Computer und Smartphones werden immer zielgerichteter und gefährlicher. Das geht aus Auswertungen des „Cyber Defense Centers“ der Deutschen Telekom in Bonn hervor, schreibt der „Spiegel“ in seiner am Samstag erscheinenden Ausgabe. „Bei den von uns täglich registrierten 500.000 Hackerattacken“, so Telekom-Sicherheitschef Thomas Tschersich, „nehmen die Fälle von schwerem Betrug und organisierter Kriminalität erheblich zu.“

Neben Firmennetzen würden verstärkt auch private Router, Computer und Smartphones angegriffen, um Bankkonten von Privatleuten zu plündern oder Opfer mit kompromittierenden Inhalten ihrer Handys zu erpressen. Die Telekom will ihren Kampf gegen die Cyberangriffe in den nächsten Monaten massiv ausweiten. In Kooperation mit dem Chiphersteller Intel soll ein bereits bestehendes Netz aus versteckten Sensoren ausgebaut und professionalisiert werden. Das sogenannte Honeypot-Netz (Honigtopf) besteht aus einer Vielzahl kleiner Computer, die Angriffsziele für Hacker simulieren und deren Attacken dann minutiös aufzeichnen.

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