Tannheim – Tödlicher Verkehrsunfall – weitere Verletzte nicht mehr in Lebensgefahr

Unter den belastenden Eindrücken des schweren Verkehrsunfalls vom Dienstag Abend, 21.10.2014, in Tannheim, Lkrs. Biberach, stehen Fahrzeuginsassen, Ersthelfer, Einsatzkräfte und Angehörige. Bei dem Zusammenstoß erlitt ein siebenjähriger Bub tödliche Verletzungen, fünf weitere junge Menschen wurden verletzt.

Foto: Zwiebler

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Zu dem Verkehrsunfall kam es um kurz vor 20 Uhr in der Leutkircher Straße, als ein mit drei Personen besetzter Pkw von der Eggmannstraße kommend in Richtung Bahnhofstraße fuhr. Der 19-jährige Fahrer des 1er-BMW übersah einen von links, auf der vorfahrtsberechtigten Leutkircher Straße kommenden VW-Polo, in dem neben der 20-jährigen Fahrerin der 7-jährige Junge und ein 11-jägriges Mädchen auf den Rücksitzen mitfuhren. Alle Fahrzeuginsassen waren ordnungsgemäß angeschnallt. Der BMW prallte in die Beifahrerseite des Polos, in diesem wurden die Insassen eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Drei Notärzte und fünf Rettungsdienstteams kümmerten sich um die Verletzten. Für den 7-Jährigen kam jede Hilfe zu spät, er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Das 11-jährige Mädchen und die 20-jährige Fahrerin des Polos zogen sich sehr schwere Verletzungen zu, eine akute Lebensgefahr besteht aber nicht. Auch der 19-Jährige, seine 16-jährige Mitfahrerin und sein 22-jähriger Mitfahrer erlitten erhebliche Verletzungen und befinden sich in stationärer Krankenhausbehandlung. An der Unfallstelle halfen die Feuerwehren aus Tannheim, Berkheim und Erolzheim, sowie die Notfallseelsorge.

Das Verkehrskommissariat Laupheim untersucht den genauen Unfallhergang und bittet Zeugen um eine Kontaktaufnahme unter Telefon 07392/9630-0. Angaben zum Verkehrsunfall und zu der von dem weißen BMW vor dem Zusammenstoß zurückgelegten Fahrstrecke sind für die Ermittlungen von Bedeutung.

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