Syrien: Mindestens 70 Tote bei Luftangriffen getötet

Damaskus – Bei Luftangriffen auf Stellungen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) in Syrien sind nach Angaben der oppositionsnahen Syrischen Beobachtergruppe für Menschenrechte mindestens 70 Kämpfer ums Leben. Mehr als 300 weitere Menschen seien verletzt worden, teilten die Menschenrechtler am Dienstag mit. Die Zahl der Opfer könne noch weiter steigen.

In der Nacht zum Dienstag hatten die USA erste Luftangriffe auf IS-Stellungen in Syrien durchgeführt. Nach Angaben des Pentagon wurden zahlreiche Ziele ins Visier genommen, unter anderem die de-facto-Hauptstadt der Terroristen, ar-Raqqa, und Stellungen entlang der Grenze zwischen Syrien und dem Irak. Bislang hatten die USA nur ISIS-Ziele im Irak angegriffen. Die Luftschläge kommen nun nur knapp zwei Wochen, nachdem Obama in einer Rede an die Nation angekündigt hatte, härter gegen IS vorzugehen. Den Einsatz von US-Bodentruppen hatte er aber ausgeschlossen.

Über dts Nachrichtenagentur

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