Sturmschäden in der Steuererklärung geltend machen!

03-05-2013 ostallgäu marktoberdorf unwetter überflutung niederschlag bringezu new-facts-eu20130503 titel

Foto: Bringezu

Bund der Steuerzahler NRW erklärt Spielregeln, damit Kosten anerkannt werden

Umgestürzte Bäume auf Gehwegen, verwüstete Gärten. Der Sturm hat hohe Schäden angerichtet. Hinzu kommt, dass Handwerker für die Entsorgung von Ästen und Bäumen und für die Herrichtung von Gärten bezahlt werden müssen. Ein kleiner Trost: Die hierdurch entstehenden Kosten können Sie in der Steuererklärung geltend machen.

 

20 Prozent der Kosten, höchstens 4.000 Euro/Jahr für haushaltsnahe Dienstleistungen sind in der Steuererklärung abzugsfähig. Erst gestern hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass zu einem Haushalt auch der Gehweg vor dem Haus gehört. Sie können also die Kosten für das Zersägen und die Beseitigung / Entsorgung des Grünschnitts und anderer Gegenstände nicht nur auf Ihrem Grundstück, sondern auch für den davor liegenden Gehweg in der Steuererklärung geltend machen. Auch die Wiederherrichtung des durch den Sturm in Mitleidenschaft gezogenen Gartens können Sie ansetzen.

 

Damit diese Kosten anerkannt werden, sind aber einige Spielregeln einzuhalten. So müssen Sie oder Ihre Wohnungseigentümergemeinschaft der Auftraggeber sein. Materialkosten werden leider nicht berücksichtigt, wohl aber die Personalkosten.

 

Deshalb sind diese gesondert in der Rechnung auszuweisen. Außerdem muss die Begleichung der Rechnung durch Zahlung auf das Konto des Handwerkers erfolgen.

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