Steinmeier nach Germanwings-Absturz in Frankreich bestürzt

Frank-Walter Steinmeier, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frank-Walter Steinmeier, über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat bestürzt auf den Absturz einer Germanwings-Maschine im Südosten Frankreichs reagiert. „Unsere Gedanken sind bei denjenigen, die darum fürchten müssen, dass ihre Angehörigen unter den Opfern sind“, erklärte Steinmeier am Dienstag. Das Auswärtige Amt habe einen Krisen-Stab und unter der Telefonnummer 030 5000 3000 eine Krisen-Hotline eingerichtet, teilte das Auswärtige Amt weiter mit.

Frankreichs Präsident François Hollande hatte zuvor erklärt, dass es vermutlich keine Überlebenden bei dem Absturz gegeben habe. Laut Hollande befanden sich 148 Menschen an Bord des Flugzeugs, das von Barcelona nach Düsseldorf unterwegs war. Unter den Opfern seien vermutlich viele Bundesbürger, so der französische Präsident weiter. Der Airbus A320 der Lufthansa-Tochter Germanwings war um kurz nach 11:00 Uhr vom Radar verschwunden. Lufthansa-Chef Carsten Spohr erklärte, man wisse noch nicht genau, „was mit Flug 4U 9525 geschehen ist“. „Unsere Gedanken sind jetzt bei allen Angehörigen und Freunden unserer Passagiere und Crew-Mitglieder.“ Die Maschine stürzte im Département Alpes-de-Haute-Provence ab, das etwa 100 Kilometer von Nizza entfernt liegt. Trümmer des Flugzeuges seien in den südlichen Alpen in der Region von Barcelonnette gefunden worden, teilte das Innenministerium in Paris mit. Über mögliche Ursachen für den Absturz wurde zunächst nichts bekannt.

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