Steinmeier begrüßt Beginn der Vernichtung von syrischen Chemiewaffen

Senfgas (Chemiewaffen), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Senfgas (Chemiewaffen), über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat den Beginn der Vernichtung von syrischen Chemiewaffen begrüßt. „Mit gehöriger Verspätung, aber immerhin: Syrien hat nun mit fast sechsmonatiger Verspätung seine letzten deklarierten chemischen Waffen außer Landes bringen lassen“, sagte Steinmeier. Dies sei allerdings nicht das Ende der Pflichten für Syrien, betonte der Bundesaußenminister.

„Es kommt jetzt darauf an, dass auch der Rest der Anlagen des syrischen Chemiewaffen-Programms vollständig vernichtet wird, darunter zwölf ehemalige Produktionsstätten.“ Es sei gut, „dass nun endlich die Vernichtung der chemischen Kampfstoffe beginnen kann. Ich begrüße, dass zahlreiche Staaten diese große Herausforderung gemeinsam schultern“, so Steinmeier weiter. Auch die Bundesrepublik leiste ihren Teil: „Wir werden in einer speziellen Verbrennungsanlage im niedersächsischen Munster gut 300 Tonnen Reststoffe entsorgen. Das geschieht umweltgerecht nach höchsten Sicherheitsstandards.“

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