Starkregen – Feuerwehren im Einsatz mit Pumpen und Sandsäcken

Lkrs. Biberach/Unterallgäu + 10.06.2013 + 13-1051           

10-06-2013 biberach laupheim untersulmentingen starkregen einsatz feuerwehr poeppel new-facts-eu20130610 titel

Der Starkregen von Sonntag, 09.06.2013, und Montag, 10.06.2013, haben die Bäche und Seen gefüllt. Die Wiesen und Felder sind mit Wasser gesättigt und können die Wassermassen nicht verarbeiten. Teilweise brechen Böschungen weg, da sie völlig durchweicht sind. Die Regenmassen können vom Kanalsystem nicht verarbeitet werden. Keller und Flächen laufen voll und müssen abgepumpt werden. Gebäude an Bächen und Flüssen sind gefährdet. Die Feuerwehren sind mancherorts im Dauereinsatz.

Für den Landkreis Günzburg wurde am Montagabend, 10.06.2013, Katastrophenalarm ausgelöst und der Landkreis in vier Einsatzabschnitte gegliedert.

 

Reichau, Lkrs. Unterallgäu – Die Oberflächengewässer sind voll und laufen über. Tieferliegende Gebäude und Wohnhäuser müssen von den Feuerwehren mit Sandsäcken geschützt werden.

 

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Gutenzell/Hürbel, Lkrs. Biberach – Das Wasser kommt vom Berg herab und fließt ins Dorf. Teilweise sind Straßen und Gebäude bis zu 80 cm überschwemmt. Geröll, Stein und Kies werden ausgeschwämt. Hänge brechen ab und es gibt Erdrutsche. Die Feuerwehren Gutenzell und Hürbel haben alle Hände voll zu tun.

 

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Laupheim/Untersulmentingen, Lkrs. Biberach – Ein Bach läuft durch Untersulmentingen, nach Angaben von Anwohner hatte er noch nie Hochwasser. Am Montagnachmittag, 10.06.2013, wurde der kleine Bach zum reißenden Fluss. Die Feuerwehren von Laupheim und Untersulmentingen waren im Großeinsatz. Pumpen wurden eingesetzt um vollgelaufene Gebäude vom Wasser zu befreien. Überflutete Straßen mussten abgepumpt werden. Kreisbrandmeister Peters war vor Ort und leitete mit dem zuständigen Kommandanten den Einsatz. Alle verfügbaren Sandsäcke aus dem Landkreis wurden nach Untersulmentingen gebracht.

 

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Erolzheim/Kirchberg, Lkrs. Biberach – Das Wasser sucht sich seinen Weg. Aus einem Waldgebiet zwischen Erolzheim und Kirchberg schoss das Wasser über einen Feldweg herab auf die Ortsverbindungsstraße. Das Wasser wurde aufgefangen und abgepumpt und mit Strahlrohren auf die Freiflächen verteilt.

 

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Babenhausen, Lkrs. Unterallgäu – Bäche steigen an, der Babenhausener Badesee vollkommen überflutet. Der Bewirtschafter spannt Drähte, dass die großen Fische nicht aus dem See in die Bäche schwimmen. Straßen werden überflutet, ebenso Gebäude und Innenhöfe. Bäche treten über die Ufer und das Grundwasser drückt in die Keller. Die Feuerwehr Babenhausen ist mit zahlreichen Pumpen und Sandsäcken im Einsatz.

 

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Boos/Niederrieden, Lkrs. Unterallgäu  Auch hier waren die Feuerwehren im Einsatz. Das Wasser sucht sich seinen Weg von oben nach unten. Die Wassermassen gefährden Gebäude und Häuser. Auch hier Pumpen die Feuerwehren Niederrieden und Boos. Vorsorglich wurde die Ortsverbindungsstraße gesperrt.

 

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Überall wo wir am Montag Einsatzkräfte bei der Arbeit besucht haben, bzw. betroffene Hausbewohner und Landwirte getroffen haben wurde zusammengeholfen. Die einhellige Meinung war, uns trifft es hier nicht so hart wie die Menschen im Landkreis Deggendorf und Passau.


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