Städte- und Gemeindebund will Flüchtlingsgipfel

Berlin – Zur Koordinierung der deutschen Flüchtlingspolitik hat der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, einen Flüchtlingsgipfel gefordert. Vor dem Hintergrund der dramatischen Krisen im Nahen und Mittleren Osten werde das Flüchtlingsproblem „langfristig eine zentrale Herausforderung für Deutschland“, sagte Landsberg dem „Tagesspiegel“ (Freitagausgabe). Die Kommunen wollen seinen Angaben zufolge mit Bund und Ländern einen sogenannten „Marshallplan“ verfassen.

Zu dessen Umsetzung zähle unter anderem die Schaffung zusätzlicher zentraler Aufnahmeeinrichtungen. Hier sollten die Flüchtlinge mindestens drei Monate bleiben, bevor sie auf Kommunen aufgeteilt werden, sagte Landsberg.

Über dts Nachrichtenagentur

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