Stadt Senden und der Landkreis Neu-Ulm investieren knapp 1,3 Mio. Euro in ihre Feuerwehr

Foto: Landratsamt Neu-Ulm

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Stadt und Landkreis übergeben zum Auftakt der Feuerwehr-Aktionswoche vier neue Einsatzfahrzeuge und zwei Abrollbehälter

Für den Schutz unserer Bevölkerung brauchen wir schlagkräftige Feuerwehren. Und dafür sind adäquate Ausrüstungen unverzichtbar. Beim Brand- und Katastrophenschutz zu sparen, hieße am falschen Ende zu sparen!“ Das sagte Landrat Thorsten Freudenberger bei der Eröffnung der Feuerwehr-Aktionswoche am Freitag, 6. Oktober 2017, im Bürgerhaus in Senden, Lkrs. Neu-Ulm.

Zur Bekräftigung dieses Bekenntnisses übergaben der Landrat und Sendens Bürgermeister Raphael Bögge gleich vier neue Einsatzfahrzeuge und zwei Abrollbehälter an die städtische Feuerwehr. Der Landkreis nahm dafür 841.600 Euro in die Hand, die Stadt Senden kam für die restlichen 438.400 Euro der Gesamtsumme von rund 1,28 Millionen Euro auf.

Die Investitionen kommen nicht nur der Bevölkerung Sendens, sondern allen Landkreisbürgerinnen und -bürgern zugute. Die Fahrzeuge und Abrollcontainer werden überall, wo benötigt, eingesetzt. Kreisbrandrat Dr. Bernhard Schmidt sprach von einer „roten Armada“, die „ein außergewöhnliches Maß an Sicherheit“ gewährleiste.

Foto: Landratsamt Neu-Ulm

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Sendens Bürgermeister Raphael Bögge lobte den „aufopferungsvollen Dienst“ der Feuerwehrleute und zitierte dazu den ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss: „Was einer für sich selber tut, mag viel zählen. Jedoch mehr zählt, was einer für die anderen getan hat. Die Sorge und Hilfe für andere Menschen ist das wertvollste Kapital im Haushalt der Menschheit. Und solange es noch Leute gibt, die freiwillig bereit sind, für andere da zu sein, ist es um diese Welt nicht allzu schlimm bestellt.“

Pfarrer Andreas Erstling und Pater Ulrich Keller erteilten den neuen Fahrzeugen und Ausrüstungsgegenständen den kirchlichen Segen.