"Spiegel": ORF will "Musikantenstadl" modernisieren

Wien – Der österreichische ORF will offenbar die Eurovisions-Show „Musikantenstadl“ modernisieren. Dazu soll der Altersdurchschnitt von 68 Jahren deutlich nach unten korrigiert werden – zumindest ins Vorruhestandsalter, berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. In einem Brief an die ARD-Intendanten habe ORF-Chef Alexander Wrabetz deshalb jetzt vorgeschlagen, das Konzept für die Sendung zu modernisieren.

Ob die Show überhaupt eine Chance habe, über 2015 verlängert zu werden, sei laut ARD allerdings noch offen. Einerseits wolle das Erste ältere Zuschauer nicht vergrätzen – andererseits sei deren Zahl seit der ersten Sendung mit Moderator Andy Borg von über sechs Millionen auf zuletzt vier Millionen gesunken. Fürsprecher des ORF ist laut „Spiegel“ nun Ulrich Wilhelm, Chef des in der ARD für den „Stadl“ zuständigen Bayerischen Rundfunks. Er habe dafür plädiert, das Konzept des ORF, zu dem man eine langjährige gute Beziehung habe, abzuwarten, bevor man über den „Stadl“ den Stab breche, heißt es dem Nachrichtenmagazin zufolge in der ARD.

Über dts Nachrichtenagentur

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