"Spiegel": Eurogruppe erwägt doch Euro-Austritt von Griechenland

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Brüssel – Die Eurogruppe erwägt nun doch den Euro-Austritt von Griechenland. Das berichtet der „Spiegel“. Das Ausscheiden sei für den Rest der Eurozone verkraftbar, so das Ergebnis der Planspiele.

Außerdem kursieren Überlegungen, wonach als Folge eines Ausscheidens Griechenlands aus der Eurozone auch Zypern gezwungen sein könnte, die Währungsunion zu verlassen. Beide Länder sind wirtschaftlich eng miteinander verflochten. Wahrscheinlicher aber ist es, dass Zypern im Falle eines „Grexit“ zusätzliche Hilfen erhält, berichtet der „Spiegel“ weiter. In der Eurogruppe sind neben den Finanzministern der Mitgliedstaaten auch die EU-Kommission und die Europäische Zentralbank vertreten. Der Chef des europäischen Rettungsschirms ESM, Klaus Regling, warnt unterdessen vor den Folgen eines Grexit. „Ein Ausscheiden Griechenlands wäre die teuerste aller möglichen Lösungen“, sagte er dem Nachrichtenmagazin. „Und zwar sowohl für Griechenland wie auch für Deutschland und die anderen Länder der Währungsunion.“

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