"Spiegel": AfD-Stiftung steht finanziell auf wackeliger Basis

Alternative für Deutschland (AfD), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Alternative für Deutschland (AfD), über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Die geplante Stiftung der eurokritischen AfD steht offenbar finanziell auf wackeliger Basis: Nach Angaben aus Parteikreisen stehen für die Startphase der Desiderius-Erasmus-Stiftung maximal 35.000 Euro zur Verfügung, berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Auch diese kleine Summe sei aber nicht gesichert, denn die Partei könne das Kapital nicht selbst aufbringen, sondern wolle es aus den Kassen von zwei Vorgänger-Vereinen der AfD bestreiten: der „Wahlalternative 2013“ und dem „Bündnis Bürgerwille“. „Diese Vereine haben durch die Gründung der AfD ihren Daseinszweck verloren“, erklärte der geplante Stiftungsvorsitzende und AfD-Bundessprecher Konrad Adam.

Allerdings weigere sich die „Wahlalternative 2013“, die 15.000 Euro aus ihrer Vereinskasse abzugeben, schreibt der „Spiegel“ weiter. „Es handelt sich um Spenden von Bürgern, die sich gegen die Eurorettung engagiert haben“, sagte ihr Geschäftsführer Norbert Stenzel. „Wir können sie keiner Stiftung übertragen, ohne die Zustimmung der Mitglieder einzuholen.“

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