SPD-Vize Schäfer-Gümbel wirbt für Freihandelsabkommen TTIP

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Berlin – Der stellvertretende SPD-Parteivorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel hat für das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP geworben. „Handelsabkommen sind sinnvoll, weil es in einer globalisierten Welt besser ist, Regeln zu haben als keine“, sagte Schäfer-Gümbel im Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Focus“. Und es gebe große Chancen: „Die Markteinführung eines Autos in den USA kostet allein wegen unterschiedlicher Standards rund 100 Millionen Euro“, so Schäfer-Gümbel.

„Das Geld investiert man besser in Wachstum und Arbeit.“ Vor allem in der SPD-Linken gibt es nach wie vor große Vorbehalte gegen das Abkommen mit den USA. „Wir müssen den Skeptikern klarmachen, dass eine Absenkung unserer Standards mit der SPD nicht zu machen ist“, betonte Schäfer-Gümbel. „Vielleicht würde es Vertrauen schaffen, die bei der G-20 verabredete Finanzmarktregulierung in dem Abkommen zu verankern“, so der hessische Parteichef weiter. „Ich wäre dafür.“

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