SPD-Verteidigungsexperte fordert mehr Geld für Bundeswehr

Bundeswehr-Soldaten, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Bundeswehr-Soldaten, über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Bundestags, Hans-Peter Bartels (SPD), hat angesichts neuer sicherheitspolitischer Herausforderungen mehr Geld für die Bundeswehr gefordert. „Von 2017 an brauchen wir definitiv einen höheren Wehretat“, sagte Bartels „Tagesspiegel“ (Mittwochausgabe). „Die Alternative wäre, die Bundeswehr weiter zu verkleinern“, warnte der SPD-Politiker und fügte hinzu: „Das fände ich absurd.“

Der Abgeordnete übernimmt im Mai von Hellmut Königshaus (FDP) das Amt des Wehrbeauftragten. „Mit der Annexion der Krim durch Russland sind wir in eine neue Epoche eingetreten“, sagte Bartels. Die Nato insgesamt habe zwar die Fähigkeit zur Bündnisverteidigung. Für die Bundeswehr gelte dies jedoch nur „eingeschränkt“, da sie mehrfach reformiert worden sei, um vor allem für die Out-of-area-Einsätze gerüstet zu sein und um Geld zu sparen.

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