SPD-Generalsekretärin Fahimi lehnt Abstriche beim Mindestlohn ab

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Berlin – SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi hat in der Debatte um den Mindestlohn Abstriche abgelehnt. „Einen Mindestlohn light wird es mit der SPD nicht geben“, betonte sie im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag). Fahimi verteidigte zugleich die vorgeschriebene Arbeitszeiterfassung gegen die Kritik einer, so wörtlich, „jammernden“ Unternehmer-Lobby.

Die SPD werde nicht zulassen, dass laut Gesetz zwar 8,50 Euro pro Stunde Mindestlohn gezahlt werden müsse, die Stunde in manchen Unternehmen aber plötzlich 90 Minuten habe. Den Vorschlag von CDU-Generalsekretär Peter Tauber, sie solle sich während eines Betriebs-Praktikums den Bürokratie-Aufwand durch das Mindestlohn-Gesetz anschauen, wies sie zurück. Anders als Tauber habe sie ihr Arbeitsleben „nicht fast ausschließlich in der Politik oder in Banken verbracht“.

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