SPD-Generalsekretärin Fahimi für breites Bündnis gegen AfD

Yasmin Fahimi, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Yasmin Fahimi, über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Die SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi hat sich für ein breites Bündnis eggen die AfD ausgesprochen. „Ich wünsche mir ein breites gesellschaftliches Bündnis, von der SPD und anderen politischen Parteien, über die Gewerkschaften, die Kirchen, Industrie- und Sozialverbände, Stiftungen und NGOs, das der AfD klar entgegentritt“, schreibt sie in einem Beitrag für die F.A.Z. (Donnerstagsausgabe). „Denn unser Land ist zu wichtig, als, dass wir es diesen Demagogen im Schlafrock überlassen sollten. Wir wollen keinen abermaligen deutschen Sonderweg, der leichtfertig das Friedens- und Freiheitsprojekt Europas gefährdet, für das Brandt, Adenauer, Schmidt, Genscher und Kohl gekämpft haben.“

Die AfD sei nicht nur ein Ärgernis, „sie ist eine Gefahr“. „Ich möchte die AfD nicht dämonisieren“, so Fahimi weiter. „Genauso falsch ist es aber, sie zu verharmlosen. Ich würde mir wünschen, dass mehr CDU-Politiker so eindeutig Position beziehen wie Wolfgang Schäuble.“ Denn Schäuble habe recht: „Die AfD ist eine Schande für Deutschland. Deshalb darf sie für niemanden als Koalitionspartner in Frage kommen – nicht im Bund, nicht in den Ländern und nicht in den Kommunen.“

Über dts Nachrichtenagentur

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