SPD-Außenpolitiker Mützenich: Ausspähen der Türkei schürt Misstrauen

Rolf Mützenich, Deutscher Bundestag / Lichtblick/Achim Melde,  Text: über dts Nachrichtenagentur
Foto: Rolf Mützenich, Deutscher Bundestag / Lichtblick/Achim Melde, Text: über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Rolf Mützenich, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und ihr außenpolitischer Sprecher, hat die mutmaßliche Spionage des Bundesnachrichtendienstes (BND) gegen die Türkei kritisiert. „Unabhängig vom Ausmaß und Ziel der Spionage wird das Misstrauen zwischen beiden Regierungen wachsen“, sagte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Montagsausgabe). In Bezug auf die geopolitische Bedeutung der Türkei fügte er hinzu: „Angesichts gemeinsamer sicherheitspolitischer Herausforderungen sind das schlechte Aussichten.“

Nach dem „Spiegel“ hatte auch die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ über eine Spionagetätigkeit des BND gegenüber Ankara berichtet. Das sei aus Regierungskreisen bestätigt worden. Die Türkei gehöre nach Informationen der Zeitung zu den „Kernländern“ der Beobachtung.

Über dts Nachrichtenagentur

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