Spanien: Gericht verbietet Streik der Profi-Fußballer

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Madrid – Ein Gericht hat dem spanischen Fußballverband RFEF und der Spielergewerkschaft AFE verboten, zum Saisonende zu streiken. Das Gericht entschied dies mit einer einstweiligen Verfügung. Ein Streik würde den Abschluss der nationalen spanischen Meisterschaft verhindern und zu einem „ernsthaften organisatorischen Chaos“ führen, so das Gericht.

Aus Protest gegen eine Änderung der Regeln zur Verteilung von Fernsehgeldern hatten Verband und Spielergewerkschaft angekündigt, zum Saisonende zu streiken. Den Plänen zufolge sollen ab der kommenden Saison die Gelder aus TV-Rechten zentral vermarktet werden. So sollen die Vereine der 1. spanischen Liga rund 90 Prozent der Gelder bekommen und die zweite Liga nur rund zehn Prozent. Die Spieler fordern eine Beteiligung in Höhe von einem Prozent.

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